Die SPI-Verteilung wird in 4 Gruppen angezeigt - hier in 4 Kacheln dargestellt.
Der SPI ist ein Maß für den Schweregrad der Pflegebedürftigkeit, ähnlich zur Fallschwere im DRG-System. Der SPI kann zwischen 10 und 40 Punkten liegen. Je geringer der Punktwert, desto pflegebedürftiger ist ein Patient. Mithilfe der Gruppen können Prozesse gesteuert werden.
Hier ein paar Beispiele:
Die Gruppe SPI 37-40 nennen wir auch die "gesunden Kranken". Dazu gehören jene Personen, bei denen Standard Operation Procedures genutzt werden können, da bei ihnen keine hohe Pflegebedürftigkeit vorliegt.
Im Bereich SPI 30-36 kann zusammen mit anderen Faktoren das Entlass-Management eine Rolle spielen.
Für die Gruppe SPI 20-29 kann zum Beispiel eine Regel festgesetzt werden. Wenn der SPI niedriger als 26 ist, soll eine Pflegevisite durchgeführt werden.
Der SPI kann auch genutzt werden, um den Einsatz von besonders qualifizierten Pflegefachpersonen zu steuern. Personen mit einem SPI zwischen 10 und 19, d.h. einer maximalen Beeinträchtigung, können so gezielt versorgt werden. Eine Regel könnte lauten, dass Patienten dieser Gruppe mindestens einmal während ihres Aufenthaltes von einer Pflegeexpertin betreut werden.



